Geschichte

Historischer Hintergrund

Im Jahre 1974 wurde in Ellingen eine Musikgruppe durch die Herren Kurt Kreppel und Georg Kamm gegründet. Ihren ersten offiziellen Auftritt hatte die Musikgruppe mit Namen Deutschordens-Jugendkapelle im Jahr 1976 beim Schlosskonzert im Ellinger Schlosshof. Daher kann das Jahr 1976 als das eigentliche Gründungsjahr angesehen werden.

Natürlich entwickelte sich die Deutschordenskapelle Ellingen weiter und wurde in der Gründungsversammlung vom 11. Mai 1990 ein eingetragener Verein (e.V.) unter dem damaligen 1. Vorsitzenden Hans Haberkern und ihrem Dirigenten Karl Gracklauer.

Im Jahr 1991 trat die Deutschordenskapelle Ellingen e.V. dem Nordbayerischen Musikbund bei, in welchem die DOK Ellingen noch immer Mitglied ist. Mit fast 900 Mitgliedsvereinen ist der Nordbayerische Musikbund (NBMB) der größte Musikbund Bayerns.

Bei offiziellen Auftritten tragen die Musiker historische Uniformen, die nach einem Aquarell aus dem Jahre 1789 als Vorlage gefertigt wurden.

Seit dem Jahr 2000 treten die Spieler bei Vereins- und Veranstaltungszwecken (z.B. Ständchen und Ausflüge) mit blauen T-Shirts und Pullovern – bestickt mit dem Deutschordens-Wappen – und schwarzen Hosen auf. Dadurch zeigen sie sich nach außen als Einheit.

Nach dem Tod des Kapellengründers und ersten Dirigenten Kurt Krep­pel im Jahr 1987, übernahm Karl Gracklauer senior den Taktstock für die nächsten 14 Jahre. Unterstützung hatte er dabei immer wieder von jungen Dirigenten wie Mario Hendreich, Markus Garscha und Franz-Josef Han­ke, denn die Nachwuchsförderung bei der Deutschordens-Kapelle Ellingen schloss neben den jungen Musikern auch schon immer die Dirigenten- und Registerführerarbeit mit ein.

Franz-Josef Hanke und Dietmar Alberter leiteten die Kapelle bis ins Jahr 2003, danach erklärte sich Karl Gracklauer junior bereit, das Orchester übergangsweise zu führen.

2006 übernahm Philipp Sand die Deutschordens-Kapelle.